Bis einschließlich 200 Spiele
Für jedes fehlende Pflichtspiel werden zwei Strafpunkte berechnet. Auch bei genau 200 Spielen wird durch 200 geteilt.
Monatswertung = (Spielpunkte − (200 − Spiele) × 2) ÷ 200
Wettbewerbsregelwerk
So funktionieren Ligaspiele, Klassen, Monats- und Saisonwertungen – mit allen wichtigen Begriffen zum Nachschlagen.
Ligaspiele werden an den Tischen der eigenen Spielklasse im Einzelspielbetrieb ausgetragen.
Für das eigentliche Kartenspiel gelten die auf der Seite Regeln & Fairplay verlinkten Doppelkopf-Regeln. Diese Seite beschreibt die zusätzlichen Regeln des Wettbewerbs.
Die Platzierung am Ende jedes Kalendermonats entscheidet über Aufstieg, Klassenerhalt oder Abstieg.
| Klasse | Maximale Größe | Aufstieg | Abstieg |
|---|---|---|---|
| Königsliga | 260 | – | die letzten 75 |
| Erste Liga | 370 | die ersten 75 | die letzten 105 |
| Zweite Liga | 530 | die ersten 105 | die letzten 165 |
| Qualifikation | unbegrenzt | die ersten 165 | – |
Die Monatswertung verbindet die erzielten Spielpunkte mit der Zahl der absolvierten Spiele. Ziel sind mindestens 200 Ligaspiele im Kalendermonat.
Für jedes fehlende Pflichtspiel werden zwei Strafpunkte berechnet. Auch bei genau 200 Spielen wird durch 200 geteilt.
Monatswertung = (Spielpunkte − (200 − Spiele) × 2) ÷ 200
Bei einem nicht positiven Punktekonto gilt der einfache Punkteschnitt ohne Bonusfaktor.
Monatswertung = Spielpunkte ÷ Spiele
Der gerundete Punkteschnitt wird für jedes Spiel über 200 um 0,1 Prozent aufgewertet.
Monatswertung = (Spielpunkte ÷ Spiele) × (1 + (Spiele − 200) × 0,001)
Der Bonusfaktor ist bei 2 gedeckelt.
Monatswertung = (Spielpunkte ÷ Spiele) × 2
Sortiert wird zuerst nach der höheren Monatswertung. Bei Gleichstand folgen weniger absolvierte Spiele, der spätere Zeitpunkt des letzten Spiels und schließlich der Spielername.
Die Monatsplatzierung bestimmt die Ligapunkte. Ihre Summe über sechs Monate ergibt die Saisonwertung.
In der Königsliga erhalten höchstens die Plätze 1 bis 239 Ligapunkte, in der Ersten Liga 1 bis 247 und in der Zweiten Liga 1 bis 309. Die Höchstwerte für Platz 1 sind 1.500, 1.200 und 900 Punkte. In der Qualifikation werden keine Ligapunkte vergeben.
Ligapunkte = gerundet: ((G + 1 − Platz) × (G + 2 − Platz)) ÷ (G × (G + 1)) × Höchstwert
Dabei ist G je nach Klasse 239, 247 oder 309.
Die Sommersaison läuft vom 1. April bis 30. September desselben Jahres. Die Wintersaison läuft vom 1. Oktober bis 31. März des Folgejahres und trägt das Jahr ihres Beginns.
Bis 1.200 Saisonspiele werden für jedes fehlende Spiel zwei Strafpunkte angesetzt. Ab 1.200 Spielen gilt der normale Punkteschnitt.
unter 1200: (Punkte − (1200 − Spiele) × 2) ÷ 1200
ab 1200: Punkte ÷ Spiele
Entscheidend ist zuerst die Summe der in den sechs Monaten gewonnenen Ligapunkte. Bei Gleichstand entscheidet der bessere Saisonschnitt.
Der Name ist traditionell: Technisch ist die Ewige Bestenliste eine rollierende Langzeitwertung der letzten 24 abgeschlossenen Wertungsmonate.
Für die Platzierung werden die Ligapunkte aus höchstens 24 Monaten addiert. Der laufende Monat gehört noch nicht zum Wertungsfenster.
Nur bei gleicher Summe der Ligapunkte entscheidet intern der für die Rangfolge berechnete Wertungsschnitt. Unter 4.800 Spielen werden dabei zwei Strafpunkte für jedes fehlende Spiel berücksichtigt.
unter 4800: (Punkte − (4800 − Spiele) × 2) ÷ 4800
Die sichtbare Spalte „Schnitt“ zeigt zur besseren Vergleichbarkeit dagegen immer schlicht Spielpunkte ÷ Ligaspiele. Ist auch der interne Wertungsschnitt gleich, folgen weniger absolvierte Spiele und der spätere Zeitpunkt des letzten Spiels.
Bei noch nicht vollständiger Teilnahme rechnet die unter den Ligapunkten eingeblendete Tendenz die bisher durchschnittlich erzielten Ligapunkte auf 24 Teilnahmemonate hoch. Sie ist eine Hochrechnung, nicht die Platzierungswertung.
Tendenz = (Ligapunkte ÷ beteiligte Monate) × 24
Gezählt werden die Monate innerhalb des Zeitfensters, in denen der Spieler in einer Monatswertung geführt wurde. Monate ohne alle Pflichtspiele werden gesondert kenntlich gemacht.
Die Solo-Saisonwertung und die Solo-Langzeitwertung vergleichen Spieler über sechs beziehungsweise 24 abgeschlossene Monate.
Für eine aussagekräftige Wertung wird im Durchschnitt ein Solo je 40 Ligaspiele vorausgesetzt. In einer Saison sind das mindestens 30 Soli, in der Langzeitwertung mindestens 120 Soli. Wer mehr als 1.200 beziehungsweise 4.800 Ligaspiele absolviert, benötigt entsprechend mehr Soli. Die erforderliche Zahl kann deshalb eine Bruchzahl sein und wird für die Wertung nicht vorzeitig gerundet.
Maßstab sind die erzielten Solopunkte im Verhältnis zu allen Ligaspielen. Solange das Spielziel nicht erreicht ist, wird mindestens durch 1.200 Saisonspiele beziehungsweise 4.800 Langzeitspiele geteilt. Dadurch wirken fehlende Ligaspiele wie ein Abzug.
Solowertung = Solopunkte ÷ mindestens 1.200 beziehungsweise 4.800 Ligaspiele × 100
Wurden alle erforderlichen Soli gespielt, wird die Zahl der gewonnenen Soli durch die tatsächlich gespielten Soli geteilt. Andernfalls wird durch die erforderliche Mindestzahl geteilt. Fehlende Pflichtsoli senken damit die Solo-Gewinnquote – unabhängig davon, ob die Pflichtzahl der Ligaspiele bereits erreicht wurde.
Solo-Gewinnquote = gewonnene Soli ÷ größere Zahl aus gespielten und erforderlichen Soli
Bei zu wenigen Ligaspielen zeigt die Solowertung zusätzlich den Vergleich mit den tatsächlich gespielten Ligaspielen. Bei zu wenigen Pflichtsoli zeigt die Solo-Gewinnquote zusätzlich die tatsächliche Quote aus gewonnenen und gespielten Soli. Dieser Vergleich steht als o.A. in Klammern hinter dem gespeicherten Wert. Für die Rangliste bleibt ausschließlich die reguläre Wertung maßgeblich.
Ein Sperrmonat schützt die Klasse, wenn die Pflichtspiele in einem Monat voraussichtlich nicht möglich sind.
Die Monatsauswertung erfolgt beim Monatswechsel, sobald noch laufende Ligaspiele beendet sind.
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Der Wechsel in die nächsthöhere Klasse nach dem Monatsabschluss. Maßgeblich ist der markierte Aufstiegsplatz in der Monatswertung.
Der Wechsel in die nächstniedrigere Klasse nach dem Monatsabschluss. Spieler im Sperrmonat sind davon geschützt.
Der Anteil der bisherigen Monatsspiele, in denen ein Spieler aufgespielt hat. Bei einer neuen Tischbesetzung wird sie verwendet, um Geber und Sitzreihenfolge auszugleichen.
Der feste Tischmodus der Liga: Jedes Spiel wird einzeln gewertet, Mitspieler können über Rotationsplätze wechseln und der Geber wandert von Spiel zu Spiel.
Rollierende Rangliste aus der Summe der Ligapunkte der letzten 24 abgeschlossenen Wertungsmonate.
Die Leistungsstufe eines Ligaspielers. Es gibt Qualifikation, Zweite Liga, Erste Liga und Königsliga.
Der Spieler bleibt für den Folgemonat in derselben Klasse, weil sein Platz weder Aufstieg noch Abstieg auslöst oder weil ihn ein Sperrmonat schützt.
Ein gültiges Spiel an einem Ligatisch der eigenen Klasse. Nur solche Spiele zählen für Spielezahl, Spielpunkte und Wertungen.
Punkte für gute Monatsplatzierungen in Königsliga, Erster Liga und Zweiter Liga. Sie bilden die Saisonwertung und die Ewige Bestenliste.
Der aus Spielpunkten, Spielezahl, Pflichtspielabzug und gegebenenfalls Spielbonus berechnete Wert, nach dem die Spieler innerhalb ihrer Klasse sortiert werden.
Das monatliche Ziel von 200 Ligaspielen. Für jedes fehlende Spiel fließen zwei Strafpunkte in die Monatswertung ein.
Die unbegrenzt große Einstiegsklasse. Die besten 165 Spieler eines Monats steigen in die Zweite Liga auf.
Ein Wertungszeitraum von sechs Monaten. Die Liga unterscheidet Sommer- und Wintersaison.
Der Punkteschnitt über eine Saison. Bis 1.200 Spiele werden je fehlendem Spiel zwei Strafpunkte berücksichtigt. Bei gleichen Saison-Ligapunkten entscheidet der bessere Saisonschnitt.
Die Ranglistenwertung aus Solopunkten je 100 Ligaspiele. Unter 1.200 Saison- beziehungsweise 4.800 Langzeitspielen wird mindestens durch diese feste Pflichtspielzahl geteilt.
Der Anteil gewonnener Soli. Fehlen erforderliche Pflichtsoli, wird durch die höhere Pflichtsolizahl statt nur durch die tatsächlich gespielten Soli geteilt.
Die Saison vom 1. April bis zum 30. September eines Jahres.
Ein vorab gewählter Kalendermonat ohne Ligaspielrecht und Ligapunkte, in dem der Spieler in seiner Klasse verbleibt. Gleichbedeutend mit Urlaubsmonat.
Ein Spiel ohne Ligawertung, etwa weil zu Spielbeginn ein Computerspieler teilnimmt oder zwei Spieler aus demselben Heimnetzwerk kommen. Es wird als Offenes Spiel gewertet.
Andere Bezeichnung für den Sperrmonat.
Die unmittelbar verbindliche Auswertung eines Wertungsmonats. Sie legt Monatsplatzierungen, Ligapunkte sowie Auf- und Abstiege fest.
Ein Kalendermonat, dessen gültige Ligaspiele gemeinsam in einer Monatswertung abgerechnet werden.
Die Saison vom 1. Oktober bis zum 31. März des Folgejahres. Benannt wird sie nach beiden Kalenderjahren, zum Beispiel Wintersaison 2026/2027.
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